Traditionell gehen die Kinder und Jugendlichen bis zum 8. Schuljahr das Holz für das Martinsfeuer auf dem Kreuzberg in Baustert sammeln. In diesem Jahr waren die Kuppherren Bastian Hotz, Ansgar Dahm und Philipp Hontheim mit ihrem Team verantwortlich. Es wurden Schanzen gebunden, Stangen zusammengesucht und Stroh angefahren, um ein möglichst großes Feuer herzurichten. In diesem Jahr ließ die Witterung dies sehr gut zu. Es war trocken und so brannte das Feuer wie es besser nicht sein konnte. Nach dem letzten Jahr ohne Martinsumzug auf den Kreuzberg konnte dieses Mal wieder ein Wortgottesdienst stattfinden und auch der St. Martin mit seinem Pferd sowie der Musikverein waren im Einsatz. Die Feuerwehr sicherte den Zug ab und leuchtete den Kreuzberg aus. Nach dem Martinsumzug gab es Brezeln für alle Kinder und auf dem Parkplatz im Dorf wurden Getränke und Würstchen vom Förderverein gereicht. Ein herzlicher Dank gilt allen, die sich für diesen gelungenen Abend engagiert haben!
Weiterlesen: Fotos Martinsfeuer

Am Sonntag, 27. Oktober fanden sich knapp 40 Seniorinnen und Senioren aus der Dörfergemeinschaft BBFHHM in Baustert im Jugendheim ein, um miteinander einen gemütlichen Nachmittag bei Kaffee, Kuchen und guter Unterhaltung zu verbringen. In diesem Jahr war die Gemeinde Baustert Veranstalter. Nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeister Udo Brück spielte der sechsjährige Felix Boesen ein Lied auf dem Klavier zur Einstimmung auf den Herbst. Anschließend übernahm Senta Thome-Boesen das Mikro. Sie kündigte allen Anwesenden das Musical „Fremde werden Freunde“ an, dass Kinder der KiTa im Sommer einstudierten und hier noch einmal aufführen wollten. Viel Liedtext und Aktion wurden von den Kleinsten bravourös dargeboten. Im Anschluss wurden mit den Seniorinnen und Senioren drei gemeinsame Lieder gesungen. Ein tolles Unterhaltungsprogramm, dass die Kleinsten den Ältesten vorführten und allen Anwesenden hörbar gut gefallen hat. Vielen Dank an die Kinder sowie Senta Thome-Boesen und Anne Scholtes, die das Musical einstudierten. Im Anschluss an das vorbereitete Programm wünschte Ortsbürgermeister Brück allen einen schönen Nachmittag in geselliger Runde und eröffnete das reichhaltige Kuchenbuffet, aber nicht ohne sich bei allen Helferinnen und Helfern des Gemeinderates sowie für die Kuchenspenden zu bedanken.
Weil nach altem Brauch vom Gloria der Messfeier am Gründonnerstagabend an bis zur Osternachtsfeier die Glocken schweigen - um auch die Erinnerung an die "glockenlose Zeit" der ersten Jahrhunderte wach zu halten - werden Schlagbretter und ähnliche Holzwerkzeuge, sogenannte „Klappern“ genutzt, um die Gläubigen an regelmäßige Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern. Über 20 Mädchen und Jungen aus Baustert und Brimingen haben diese Aufgabe in unserer Heimatgemeinde begeistert wahrgenommen. Die Organisation liegt dabei in der Hand der „Chefs“. Die Kuppherren Alexander Brück und Steffen Müller organisierten die Einteilung von mehreren Gruppen, die sich dann – vom Sammelpunkt „Dorfplatz“ aus - auf den Weg machten, alle Straßen in Baustert mit „Lärm“ zu erfüllen. Am Karfreitag und Ostersamstag konnte man dann die „große Schar“ beim „Sammeln“ beobachten. „Mohn, Mohn, Mohn, en Dotzend Eia odern Hohn“ hörte man an jedem Haus. Diesen Brauch zu pflegen, ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Engagement. Die Kinder und Jugendlichen führen diese Tradition begeistert fort. Ein großes Lob und ein recht herzliches Dankeschön an allen Mädchen und Jungen, die mit geklappert haben!