Weil nach altem Brauch vom Gloria der Messfeier am Gründonnerstagabend an bis zur Osternachtsfeier die Glocken schweigen - um auch die Erinnerung an die "glockenlose Zeit" der ersten Jahrhunderte wach zu halten - werden Schlagbretter und ähnliche Holzwerkzeuge, sogenannte „Klappern“ genutzt, um die Gläubigen an regelmäßige Gebets- und Gottesdienstzeiten zu erinnern. 24 Mädchen und Jungen aus Baustert und Brimingen haben diese Aufgabe in unserer Heimatgemeinde begeistert wahrgenommen. Die Organisation liegt dabei in der Hand der „Chefs“. Die Kuppherren Timo Schares, Alexander Brück und Steffen Müller organisierten die Einteilung von mehreren Gruppen, die sich dann – vom Sammelpunkt „Dorfplatz“ aus - auf den Weg machten, alle Straßen in Baustert mit „Lärm“ zu erfüllen. Am Ostersamstag konnte man dann die „große Schar“ beim „Sammeln“ beobachten. „Mohn, Mohn, Mohn, en Dotzend Eia odern Hohn“ hörte man an jedem Haus. Diesen Brauch zu pflegen, ist ein wunderbares Beispiel für gelebtes Engagement. Die Kinder und Jugendlichen haben die Tradition begeistert fortgeführt. Ein großes Lob und ein recht herzliches Dankeschön gilt allen Mädchen und Jungen, die mit geklappert haben!

An der „ASL 2017“ am 25. März in Baustert haben insgesamt 22 Helferinnen und Helfer teilgenommen. Um 09:30 Uhr machten sich mehrere Trupps mit Traktoren und Anhängern sowie zu Fuß in alle Himmelsrichtungen auf den Weg, um an Straßenränder, Bachufern, Wirtschaftswegen und innerhalb der Ortslage Unrat aller Art einzusammeln, der achtlos „entsorgt“ wurde. Nach knapp drei Stunden hatte man mehrere Müllsäcke sowie größeren Abfall gesammelt. Die Großen und Kleinen Helfer fanden sich nach getaner Arbeit dann alle zum gemeinsamen Mittagessen „bei Anni“ ein. Ich möchte mich bei allen engagierten Helferinnen und Helfern recht herzlich für ihren Einsatz und die alljährliche Gestellung der Fahrzeuge bedanken!