Durch die unglaublichen Schäden, die der Starkregen am Mittwoch verursacht hatte, sind viele Menschen um ihr Hab und Gut gekommen und der Verzweiflung nah.
Das haben einige Kameradinnen/*en der Feuerwehr zum Anlass genommen, um diesen Menschen schnell und einfach zu helfen.
Am Donnerstag waren wir noch offiziell über die Leitstelle der Feuerwehr nach Bettingen beordert worden, um Keller leer zu pumpen und bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
Am Freitag haben wir uns selbst in die Einsätze beordert. Der Transit von Stefan Schmitt wurde mit Pumpen, einem Notstromaggregat und einem Wassersauger bestückt und ist nach Wettlingen gefahren, was auch sehr stark betroffen war.
Weitere Kameradinnen und Kameraden haben sich unser Feuerwehrauto geschnappt und sind nach Brecht gefahren. Natürlich nach vorheriger Absprache mit der Wehrleitung, denn dadurch, dass das Fahrzeug der FF Oberweis defekt ist, muss unser Fahrzeug in der Nähe bleiben, um für die ganz normalen Alltagseinsätze bereit zu sein.
In diesen beiden Orten konnten wir noch sehr viel helfen. Die Menschen dort waren sehr glücklich über unsere Anwesenheit.
Wie hat es Stefan Schmitt so schön gesagt:“Die Menschen sind am Ende und wenn wir jetzt einfach mal anfangen, den Keller auszupumpen, die Wände und den Boden abzuspritzen und so die Keller reinigen, sind die wieder motiviert und schöpfen neue Kraft!“ Und so war es auch.
Der Samstag stand dann ganz unter dem Motto:“Tu dir selbst mal was Gutes!“
Wir hatten aufgerufen uns bei der Reinigung der Schächte im Dorf zu unterstützen! Dieser Aufruf fand sehr viel Gehör. So konnten wir die Schächte, unser Fahrzeug und das Gerätehaus wieder auf Vordermann bringen!
Das anschließende Grillen mit gekühlten regionalen Getränken war das mindeste, was wir zum Dank für unsere zahlreichen Helfer machen konnten. Euch allen nochmals vielen Dank für eure unglaubliche Hilfe!
PS: Kein Unglück ist so schlecht, dass nicht auch was Gutes dabei raus kommt! So können wir uns auf zwei neue Feuerwehrmitglieder freuen, die uns die letzten Tage schon sehr unterstützt haben! Herzlich willkommen, Michelle und Alexander!

Magdalena Hames, geb. Seiwert ist am 11.07.1930 in Trier geboren. Bis zu ihrem 5. Lebensjahr wuchs sie „auf der Glashütte" auf. Die Familie zog dann nach Baustert auf den Baustertgraben, wo Magda - wie sie eigentlich genannt wird - heute noch lebt. Sie heiratete im Alter von 26 Jahren ihren Mann Matthias, der im Jahr 2020 nach kurzer schwerer Krankheit verstarb. Aus dieser Ehe gingen insgesamt drei Kinder, fünf Enkelkinder und drei Urenkel hervor. Im Jahr 2016 konnte sie das besondere Fest der Diamantenen Hochzeit im Kreise der Familie feiern.
Am Nachmittag des 29.06. kam es zu einem Starkregenereignis in unserer Pfarrei. Dadurch stiegen in kürzester Zeit die kleinen Bäche sehr stark an, so dass es lokalen Überschwemmungen kam. Unter Anderem stieg der Pegel des Espichbaches im Eschbach so stark an, dass die Verrohrung unter der Straße die Wassermassen nicht mehr abführen konnte. Dadurch wurde der Eschbach über etwa 200m komplett überflutet. Da das Wasser auch große Schlammmassen mit sich führte war die Reinigung etwas umfangreicher. Zunächst suchten wir die Einlaufschächte in der Straße und öffneten sie. Dann ließ der Regen nach und der Pegel sank recht schnell. Mit Strahlrohren, Besen und Schaufeln und einem Radlader wurde die Straße dann notdürftig gereinigt, denn der nächste Einsatz in Hütterscheid stand schon an.