Auch Baustert ist in diesem Jahr von den Unwettern heimgesucht worden. Selbst vor 18 Jahren, als die letzte große Überschwemmung in Baustert stattfand, waren die Wassermassen nicht in der Größenordnung vorhanden.
Dieses Mal wurden auch einige Wohnungen und Keller überflutet und auch zahlreiche Hänge und Flächen durch Erdrutsche beschädigt.
Den Betroffenen ist zu wünschen, dass die Landesregierung mit einem entsprechenden Unterstützungsprogramm zumindest den größten Teil der Schäden abdeckt.
Einen besonderen Dank möchte ich, auch im Namen der Geschädigten, den sich im Einsatz befindlichen Feuerwehrleuten und im Besonderen den zahlreichen Helfern aussprechen. Bereits unmittelbar nachdem abzusehen war, dass Überschwemmungen stattfinden, befanden sich so viele Freiwillige vor Ort, dass es an Hilfe nicht mangelte. Was auch an Radladern, Traktoren und anderem Gerät notwendig war, stand ohne weitere Nachfrage bis in die frühen Morgenstunden zur Verfügung.
Das war beispiellos!
Und ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für das sicherlich nicht selbstverständliche Arrangement bedanken. Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn die Nachbarschaftshilfe im gesamten Ort so funktioniert.
In der letzten Woche haben wir mit einer Situationsanalyse begonnen. Wir wollten wissen, was wir tun können, um zukünftig gegen solche Unwetter besser aufgestellt zu sein. Sowohl der Bauhof als auch die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde haben sich der Sache angenommen, sodass wir bereits mit einem kleinen Konzept erste Maßnahmen zur Verbesserung umsetzen können. Hiermit wurde bereits begonnen. An der Stelle möchte ich mich auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeinde Bitburger Land bedanken; sie haben trotz des im Moment vorliegenden hohen Arbeitspensums Zeit gefunden, uns schnell und fachmännisch zu unterstützen, damit wir zukünftig diese Art der Schäden vermeiden können.

An der „ASL 2018“ am 24. März in Baustert haben insgesamt 22 Helferinnen und Helfer teilgenommen. Um 09:30 Uhr machten sich mehrere Trupps mit Traktoren und Anhängern sowie zu Fuß in alle Himmelsrichtungen auf den Weg, um an Straßenränder, Bachufern, Wirtschaftswegen und innerhalb der Ortslage Unrat aller Art einzusammeln, der achtlos „entsorgt“ wurde. Nach gut zwei Stunden hatte man insgesamt 8 Müllsäcke Abfall, 2 alte Holzpfähle und einen Campingstuhl gesammelt. Die Großen und Kleinen Helfer fanden sich nach getaner Arbeit dann alle zum gemeinsamen Mittagessen „bei Anni“ ein. Die HelferInnen ließen sich leckere Würstchen, Frikadellen, Pizzabrötchen und die ersten bunten Eier sowie das ein oder andere Bitburger schmecken. Rudolf Schaal nahm sich an dem Vormittag die jungen Wildbirnen auf Botzelt vor und führte einen Baumschnitt durch. Dafür ein besonderes Dankeschön an Rudi. Wir möchten uns bei allen engagierten Helferinnen und Helfern recht herzlich für ihren Einsatz und die alljährliche Gestellung der Fahrzeuge bedanken und freuen uns noch mehr Unterstützung im nächsten Jahr.