Baustert liegt im Westen der Verbandsgemeinde
Bitburg-Land, am Rande des Naturparks Südeifel, ca. 13 km von der
Kreisstadt Bitburg und 19 km von der luxemburgischen Grenze (Vianden) entfernt.
Die Gemeinde gliedert sich in den Hauptort und in die Ortsteile Baustertgraben
und Berghausen. Der Hauptort befindet sich in einem Talkessel, der durch den
"Mühlbach", "Watzbach" und "Eschbach"
durchflossen wird. Die Ortsmitte im Hauptort (Dorfplatz) liegt ca. 290 m
über NN, während sich die höchste Erhebung, nahe der Gemarkungsgrenze
Feilsdorf/Hütterscheid, mit etwas über 420 m befinden dürfte. Knapp 1/4 der
insgesamt 448 ha umfassenden Gemarkung ist mit Wald bestanden. Baustert wurde das Prädikat "Fremdenverkehrsgemeinde" verliehen. Dementsprechend wurde dem Ort im Regionalen Raumordnungsplan u.a. die Funktion
"Erholung" zugewiesen.
Zum 31.12.2009 wohnten in Baustert 499 Personen mit Hauptwohnung und weitere 25
Personen mit Nebenwohnung. Im Laufe des Jahres 2009 erblickten
erfreulicherweise 3 Kinder das Licht der Welt (also immerhin zwei mehr als
2008), wohingegen leider 4 Sterbefälle (2008: 5) zu verzeichnen waren.
32 Wegzügen aus Baustert standen 36 Zuzüge nach Baustert gegenüber, so dass
zumindest das sog. „Wanderungssaldo“ ein Plus aufzuweisen hat (2008: - 18).
Von der Altersstruktur her hat Baustert 46 Kinder unter 10 Jahre sowie 66
Kinder/Jugendlichevon 10 bis 19 Jahren
aufzuweisen. 23 Einwohner/innen sind über 80 Jahre, über 90jährige sind leider
keine mehr vorhanden.
Einzuschulende Kinder gibt es von 2010 bis 2015 zur Zeit
nur 26.
239 Personen sind verheiratet, 206 ledig und 32 verwitwert.
Soweit die Zahlen aus der Statistik zum 31.12.2009.
Nachdem
das Neubaugebiet "Im Scheid" der Ortsgemeinde Baustert nahezu
vollständig vermarktet ist, bestehen jetzt in einem neuen Plangebiet weitere
Baumöglichkeiten. Mit
diesem Bebauungsplan werden weitere 13 Baugrundstücke zu Deckung des
Eigenbedarfs ausgewiesen. Ein erstes Grundstück ist bereits bebaut.
Im Ort stehen etwa 40 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zur Verfügung (Stand: 30.06.2007); 125 sozialversicherungsspflichtige Beschäftigte sind im Dorf selbst wohnhaft. Diese pendeln überwiegend nach Bitburg, Trier und in das benachbarte Luxemburg zur Arbeit. Eine Metzgerei, zwei Gaststätten, Hotel, Ferienwohnungen, Golfplatz mit Golfodrom, Handwerksbetriebe, ein Busunternehmen und eine Bankfiliale bilden eine recht solide Struktur und gewähren auch eine gewisse Grundversorgung der Bevölkerung.
Wappenbeschreibung: Die Farben Silber und blau sowie die Grafenkrone
stehen für die Zugehörigkeit des Ortes abdem 12. Jahrhundert zu Luxemburg während der 6-strahlige Stern auf die
ursprüngliche Zugehörigkeit zur Trierer Abtei St. Maximin hindeutet.
Dieses Wappen wurde anlässlich der 1000-Jahrfeier der Pfarrkirche
Baustert im Jahre 1977 erarbeitet. Aufgrund einer Vorlage von Adolf Valentin
(Baustert) und Überarbeitung durch Karl Becker (Malberg) hat der
Ortsgemeinderat die Einführung des Wappens bzw. der Zustimmung des Entwurfs am
06.05.1977 beschlossen.
In
unserer Gemeinde wohnen um die 500 Einwohner, die mit Hauptwohnsitz gemeldet
sind. Amerikaner und die Personen, die nur mit Nebenwohnsitz gemeldet sind, erhöhen
die Bevölkerungszahlen aber noch etwas. Seit Beginn der 90erJahre des 20.
Jahrhunderts hat Baustert den Sprung über die 500-Einwohner-Grenze geschafft.
Seit dem schwank die Bevölkerungszahlen zwischen 500 und bisher maximal 540
(Hauptwohnungen).
Von Dr. Karl-Heinz Weichert aus " 1000 Jahre Kirche Baustert":
Baustert liegt -
naturräumlich gesehen - im Grenzbereich von Bitburger Gutland und Islek
Vorland. Zum besseren Verständnis der naturräumlichen Gegebenheiten sollen das
Bitburger Gutland und das Islek Vorland zunächst kurz skizziert werden, ehe auf
Baustert und seine nähere Umgebung, die zum Mettendorfer Stufenländchen zählen,
eingegangen wird.