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Geschrieben von Rudolf Schaal
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Die
heutige Pfarrkirche wurde 1965 – 67 als breit gelagerter Saalbau an den Turm,
der noch von der Erweiterung der Kirche von 1900 – 1910 stammt, angebaut.
Architekt des jüngsten Neubaus war Hans Geimer aus Bitburg. Der damals
errichtete Turm steht heute an der Nordostecke des Neubaus, den
Geimer als breit gelagerten Saalbau entwarf und mit Quadern aus rotem Sandstein
verkleidete. Er verleiht dem Ortsbild seinen Akzent. Nicht nur durch die
zentrale Lage in der Ortsmitte, ist die Kirche das ortsbildprägende
Gebäude schlechthin im Dorf.
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Geschrieben von Rudolf Schaal
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Die
Gnadenkapelle wurde 1766 aus Dank für die Geburt eines Kindes errichtet. Diese
stand ursprünglich an der Kreisstraße nach Hütterscheid, kurz nach dem
Ortsende. 1985 wurde die Kapelle einige hundert Meter weiter in Richtung
Hütterscheid an den Waldrand an eine Wegegabelung versetzt. Dabei wurde die
Kapelle als exakte Kopie unter Verwendung alter Werksteine und des
Türeingangsgewändes, in dessen Keilstein sich die Datierung befindet,
wiedererrichtet.
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Geschrieben von Rudolf Schaal
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Die alte
Schule wurde 1860 erbaut und befindet sich heute im Privatbesitz der Familie
Thome, von der ursprünglich auch das Grundstück für den Neubau stammte. Das
Gebäude steht unter Denkmalschutz.
Aufgrund der wachsenden Schülerzahl entschloss sich die Gemeinde
1859/60 an dieser Stelle aus rotem Sandstein ein Schulhaus mit zwei Sälen zu
errichten.
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Geschrieben von Rudolf Schaal
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Das Kriegerehrenmal an der Kirche wurde 1984 errichtet. An
dieser Stelle stand bis Anfang der 80er Jahre ein Stallgebäude, welches von der
Gemeinde erworben und abgerissen wurde. Bei der Errichtung des Denkmales kamen die Platten, die ursprünglich
in der alten Kriegerkapelle an der Kirche angebracht waren sowie der
zwischenzeitlich auf dem Friedhof angebrachte Votivstein, wieder zur
Verwendung.
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Geschrieben von Rudolf Schaal
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Die Bebauung der Brunnenstraße (alter Straßenname bzw. im Volksmund "Hilt" genannt) von der Abzweigung „Im Eck“
bis zu ihrer Einmündung in den „Kreuzberg“ stammt aus der zweiten Hälfte des
19. Jh. Die kleinen Höfe an der in einem Bogen ansteigenden Straße konnten ihre
ursprüngliche Erscheinung bis heute im Großen und Ganzen bewahren. Im
Einmündungsbereich „Im Eck“ wurde 1998 eine Brunnenanlage hergerichtet, nachdem
dort eine Scheune abgerissen wurde und Freiraum entstanden
war.
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